Ihre Zeitreise durch die archäologischen Stätten des nuraghischen Sardiniens
Wenn man die malerischen Straßen im Hinterland der Ogliastra entlangfährt, trifft man auf die Stille eines Ortes, an dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Ein Ort, an dem die Wurzeln der Geschichte in perfekter Harmonie mit den tiefen Wurzeln des Waldes verschmolzen sind. Hier verbirgt das jahrhundertealte Laub der Steineichen sorgfältig die Spuren einer fernen Vergangenheit, die sich langsam offenbart, wenn man bereit ist, auf ihre Geschichte zu hören.
Ihre Zeitreise durch die archäologischen Stätten des nuraghischen Sardiniens
Wenn man die malerischen Straßen im Hinterland der Ogliastra entlangfährt, trifft man auf die Stille eines Ortes, an dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Ein Ort, an dem die Wurzeln der Geschichte in perfekter Harmonie mit den tiefen Wurzeln des Waldes verschmolzen sind. Hier verbirgt das jahrhundertealte Laub der Steineichen sorgfältig die Spuren einer fernen Vergangenheit, die sich langsam offenbart, wenn man bereit ist, auf ihre Geschichte zu hören.
Ihre Zeitreise durch die archäologischen Stätten des nuraghischen Sardiniens
Wenn man die malerischen Straßen im Hinterland der Ogliastra entlangfährt, trifft man auf die Stille eines Ortes, an dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Ein Ort, an dem die Wurzeln der Geschichte in perfekter Harmonie mit den tiefen Wurzeln des Waldes verschmolzen sind. Hier verbirgt das jahrhundertealte Laub der Steineichen sorgfältig die Spuren einer fernen Vergangenheit, die sich langsam offenbart, wenn man bereit ist, auf ihre Geschichte zu hören.
Der Archäologische Park von Seleni

Der Archäologische Park von Bosco Seleni in Lanusei ist zweifellos eine der wichtigsten archäologischen Stätten im Osten Sardiniens. Der Nuraghenkomplex befindet sich auf der Hochebene, die sich hinter dem Stadtzentrum in einer Höhe von etwa 1.000 Metern erhebt. Das Panorama, das man von dieser Höhe aus bewundern kann, ist atemberaubend.
Mit einem einzigen Blick verliert man sich in der Weite von drei imposanten Tälern, die sich entlang einer türkisfarbenen Küstenlinie von etwa 30 Kilometern erstrecken. Es ist kein Zufall, dass das nuragische Dorf Seleni an dieser Stelle entstanden ist. Die strategisch und defensiv perfekte Lage garantierte Wasser im Überfluss, eine vielfältige Flora und Fauna sowie fruchtbares und reichhaltiges Weideland. Seit Ende des 19. Jahrhunderts fanden zahlreiche Ausgrabungen statt, bei denen zahlreiche Gebäude freigelegt wurden: Strukturen zur territorialen Kontrolle, die Überreste einer komplexen Nuraghe, eines Dorfes, das sich am Fuße des Berges entwickelte. Weiter westlich befinden sich auch zwei wunderbare Gräber der Riesen.
Forschungskampagnen und verschiedene Erhebungen haben gezeigt, dass die große Ausdehnung des Dorfes ein Hinweis auf seine Bedeutung in der Region war. In der Tat ist eine sehr konkrete Hypothese, dass die ganze Seleni-Ebene und die umliegenden Gebiete besiedelt waren. In der nahe gelegenen Ortschaft Perd’e Froris, weiter flussabwärts, wurden beispielsweise mehrere Öfen zur Metallverhüttung gefunden. Insgesamt wurden rund 200 Hütten untersucht, die größtenteils noch unter dem dichten Buschwerk liegen, das den Berg mit dem Gennacili-Komplex umgibt. Sollte sich die Ausdehnung der Anlage durch Ausgrabungen bestätigen, wäre das nuragische Dorf Seleni eines der größten auf ganz Sardinien.
Der Archäologische Park von Seleni

Der Archäologische Park von Bosco Seleni in Lanusei ist zweifellos eine der wichtigsten archäologischen Stätten im Osten Sardiniens. Der Nuraghenkomplex befindet sich auf der Hochebene, die sich hinter dem Stadtzentrum in einer Höhe von etwa 1.000 Metern erhebt. Das Panorama, das man von dieser Höhe aus bewundern kann, ist atemberaubend.
Mit einem einzigen Blick verliert man sich in der Weite von drei imposanten Tälern, die sich entlang einer türkisfarbenen Küstenlinie von etwa 30 Kilometern erstrecken. Es ist kein Zufall, dass das nuragische Dorf Seleni an dieser Stelle entstanden ist. Die strategisch und defensiv perfekte Lage garantierte Wasser im Überfluss, eine vielfältige Flora und Fauna sowie fruchtbares und reichhaltiges Weideland. Seit Ende des 19. Jahrhunderts fanden zahlreiche Ausgrabungen statt, bei denen zahlreiche Gebäude freigelegt wurden: Strukturen zur territorialen Kontrolle, die Überreste einer komplexen Nuraghe, eines Dorfes, das sich am Fuße des Berges entwickelte. Weiter westlich befinden sich auch zwei wunderbare Gräber der Riesen.
Forschungskampagnen und verschiedene Erhebungen haben gezeigt, dass die große Ausdehnung des Dorfes ein Hinweis auf seine Bedeutung in der Region war. In der Tat ist eine sehr konkrete Hypothese, dass die ganze Seleni-Ebene und die umliegenden Gebiete besiedelt waren. In der nahe gelegenen Ortschaft Perd’e Froris, weiter flussabwärts, wurden beispielsweise mehrere Öfen zur Metallverhüttung gefunden. Insgesamt wurden rund 200 Hütten untersucht, die größtenteils noch unter dem dichten Buschwerk liegen, das den Berg mit dem Gennacili-Komplex umgibt. Sollte sich die Ausdehnung der Anlage durch Ausgrabungen bestätigen, wäre das nuragische Dorf Seleni eines der größten auf ganz Sardinien.
Der Archäologische
Park von Seleni
Der Archäologische Park von Bosco Seleni in Lanusei ist zweifellos eine der wichtigsten archäologischen Stätten im Osten Sardiniens. Der Nuraghenkomplex befindet sich auf der Hochebene, die sich hinter dem Stadtzentrum in einer Höhe von etwa 1.000 Metern erhebt. Das Panorama, das man von dieser Höhe aus bewundern kann, ist atemberaubend.
Mit einem einzigen Blick verliert man sich in der Weite von drei imposanten Tälern, die sich entlang einer türkisfarbenen Küstenlinie von etwa 30 Kilometern erstrecken. Es ist kein Zufall, dass das nuragische Dorf Seleni an dieser Stelle entstanden ist. Die strategisch und defensiv perfekte Lage garantierte Wasser im Überfluss, eine vielfältige Flora und Fauna sowie fruchtbares und reichhaltiges Weideland. Seit Ende des 19. Jahrhunderts fanden zahlreiche Ausgrabungen statt, bei denen zahlreiche Gebäude freigelegt wurden: Strukturen zur territorialen Kontrolle, die Überreste einer komplexen Nuraghe, eines Dorfes, das sich am Fuße des Berges entwickelte. Weiter westlich befinden sich auch zwei wunderbare Gräber der Riesen.
Forschungskampagnen und verschiedene Erhebungen haben gezeigt, dass die große Ausdehnung des Dorfes ein Hinweis auf seine Bedeutung in der Region war. In der Tat ist eine sehr konkrete Hypothese, dass die ganze Seleni-Ebene und die umliegenden Gebiete besiedelt waren. In der nahe gelegenen Ortschaft Perd’e Froris, weiter flussabwärts, wurden beispielsweise mehrere Öfen zur Metallverhüttung gefunden. Insgesamt wurden rund 200 Hütten untersucht, die größtenteils noch unter dem dichten Buschwerk liegen, das den Berg mit dem Gennacili-Komplex umgibt. Sollte sich die Ausdehnung der Anlage durch Ausgrabungen bestätigen, wäre das nuragische Dorf Seleni eines der größten auf ganz Sardinien.
Nuragischer Komplex von Gennacili
Nuragischer Komplex von Gennacili
Nuragischer Komplex von Gennacili
Der Nuraghenkomplex von Gennacili steht auf der Rückseite eines Granitblocks, der den Osthang des Berges Seleni beherrscht. Wie die meisten Nuraghen ist er so gelegen, dass er eine weitreichende Kontrolle über das Gebiet ermöglicht und gleichzeitig die Möglichkeit einer wirksamen Verteidigung garantiert. Die Ausdehnung des bewohnten Geländes um die Anlage herum sagt viel über die Bevölkerung aus, die sich hier niedergelassen hat. Die Bewohner von Seleni bildeten höchstwahrscheinlich eine reiche und zahlreiche Gesellschaft, die sich durch eine gewisse politische und wirtschaftliche Bedeutung auszeichnete.
Eine mündlich überlieferte Legende besagt, dass der Komplex einst „S’iscursorgiu de is seti biddas“ oder „der Schatz der sieben Dörfer“ genannt wurde. Tatsächlich soll Gennacili aufgrund seiner Verteidigungsfähigkeit die wertvollen Güter mehrerer kleinerer Dörfer in der Umgebung bewacht haben, die unmittelbar von Angriffen bedroht waren.
Der Nuraghenkomplex von Gennacili steht auf der Rückseite eines Granitblocks, der den Osthang des Berges Seleni beherrscht. Wie die meisten Nuraghen ist er so gelegen, dass er eine weitreichende Kontrolle über das Gebiet ermöglicht und gleichzeitig die Möglichkeit einer wirksamen Verteidigung garantiert. Die Ausdehnung des bewohnten Geländes um die Anlage herum sagt viel über die Bevölkerung aus, die sich hier niedergelassen hat. Die Bewohner von Seleni bildeten höchstwahrscheinlich eine reiche und zahlreiche Gesellschaft, die sich durch eine gewisse politische und wirtschaftliche Bedeutung auszeichnete.
Eine mündlich überlieferte Legende besagt, dass der Komplex einst „S’iscursorgiu de is seti biddas“ oder „der Schatz der sieben Dörfer“ genannt wurde. Tatsächlich soll Gennacili aufgrund seiner Verteidigungsfähigkeit die wertvollen Güter mehrerer kleinerer Dörfer in der Umgebung bewacht haben, die unmittelbar von Angriffen bedroht waren.
Der Nuraghenkomplex von Gennacili steht auf der Rückseite eines Granitblocks, der den Osthang des Berges Seleni beherrscht. Wie die meisten Nuraghen ist er so gelegen, dass er eine weitreichende Kontrolle über das Gebiet ermöglicht und gleichzeitig die Möglichkeit einer wirksamen Verteidigung garantiert. Die Ausdehnung des bewohnten Geländes um die Anlage herum sagt viel über die Bevölkerung aus, die sich hier niedergelassen hat. Die Bewohner von Seleni bildeten höchstwahrscheinlich eine reiche und zahlreiche Gesellschaft, die sich durch eine gewisse politische und wirtschaftliche Bedeutung auszeichnete.
Eine mündlich überlieferte Legende besagt, dass der Komplex einst „S’iscursorgiu de is seti biddas“ oder „der Schatz der sieben Dörfer“ genannt wurde. Tatsächlich soll Gennacili aufgrund seiner Verteidigungsfähigkeit die wertvollen Güter mehrerer kleinerer Dörfer in der Umgebung bewacht haben, die unmittelbar von Angriffen bedroht waren.

Die wissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Stätte lässt sich bereits in den Schriften von General Alberto Ferrero Della Marmora nachweisen. Während einer seiner häufigen Reisen nach Sardinien Mitte des 19. Jahrhunderts, hatte er Gelegenheit, den Komplex der Gennacili zu besichtigen, indem er mehrere Ausgrabungskampagnen leitete. Dabei wurde ein großer Teil der Nuraghe abgerissen, um in ihren Fundamenten nach Gegenständen und Artefakten zu suchen, was jedoch nicht gelang. Dieses unglückliche Ergebnis zeigt, wie weit die moderne Archäologie vom Geist der Erkundungskampagnen des 19. Jahrhunderts entfernt ist, die hauptsächlich der Suche nach Gegenständen auf Kosten Unversehrtheit der Denkmäler gewidmet waren.
In seinem Itinerario dell’isola di Sardegna (Reiseplan der Insel Sardinien) berichtet der General, dass er in den Besitz zwei Bronzestatuen und einigen Münzen kam, die er heimlich aus einem Gebiet 100 Meter flussabwärts der Seleni-Ebene entwendet hatte, das als Perda ‚e Froris bekannt ist. Wie so oft in Gebieten, die dicht mit archäologischen Funden bevölkert sind, war auch dieser Ort voll mit in der lokalen Vorstellung von geheimnisvollen übernatürlichen Kräften. Kanonikus Spanu erzählt, dass Perda ‚e Froris bei den Einwohnern von Lanusei fürchterliche Beunruhigung auslöste. Der Grund dieser Furcht waren die unwahrscheinliche satanischen Tänze, die in der Nacht des Johannistages stattfanden, sowie die heftige Gewitter, die die Stadt heimsuchten, wenn versucht wurde, diese heiligen Stätten zu entweihen.
Die wissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Stätte lässt sich bereits in den Schriften von General Alberto Ferrero Della Marmora nachweisen. Während einer seiner häufigen Reisen nach Sardinien Mitte des 19. Jahrhunderts, hatte er Gelegenheit, den Komplex der Gennacili zu besichtigen, indem er mehrere Ausgrabungskampagnen leitete. Dabei wurde ein großer Teil der Nuraghe abgerissen, um in ihren Fundamenten nach Gegenständen und Artefakten zu suchen, was jedoch nicht gelang. Dieses unglückliche Ergebnis zeigt, wie weit die moderne Archäologie vom Geist der Erkundungskampagnen des 19. Jahrhunderts entfernt ist, die hauptsächlich der Suche nach Gegenständen auf Kosten Unversehrtheit der Denkmäler gewidmet waren.
In seinem Itinerario dell’isola di Sardegna (Reiseplan der Insel Sardinien) berichtet der General, dass er in den Besitz zwei Bronzestatuen und einigen Münzen kam, die er heimlich aus einem Gebiet 100 Meter flussabwärts der Seleni-Ebene entwendet hatte, das als Perda ‚e Froris bekannt ist. Wie so oft in Gebieten, die dicht mit archäologischen Funden bevölkert sind, war auch dieser Ort voll mit in der lokalen Vorstellung von geheimnisvollen übernatürlichen Kräften. Kanonikus Spanu erzählt, dass Perda ‚e Froris bei den Einwohnern von Lanusei fürchterliche Beunruhigung auslöste. Der Grund dieser Furcht waren die unwahrscheinliche satanischen Tänze, die in der Nacht des Johannistages stattfanden, sowie die heftige Gewitter, die die Stadt heimsuchten, wenn versucht wurde, diese heiligen Stätten zu entweihen.
Die wissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Stätte lässt sich bereits in den Schriften von General Alberto Ferrero Della Marmora nachweisen. Während einer seiner häufigen Reisen nach Sardinien Mitte des 19. Jahrhunderts, hatte er Gelegenheit, den Komplex der Gennacili zu besichtigen, indem er mehrere Ausgrabungskampagnen leitete. Dabei wurde ein großer Teil der Nuraghe abgerissen, um in ihren Fundamenten nach Gegenständen und Artefakten zu suchen, was jedoch nicht gelang. Dieses unglückliche Ergebnis zeigt, wie weit die moderne Archäologie vom Geist der Erkundungskampagnen des 19. Jahrhunderts entfernt ist, die hauptsächlich der Suche nach Gegenständen auf Kosten Unversehrtheit der Denkmäler gewidmet waren.
In seinem Itinerario dell’isola di Sardegna (Reiseplan der Insel Sardinien) berichtet der General, dass er in den Besitz zwei Bronzestatuen und einigen Münzen kam, die er heimlich aus einem Gebiet 100 Meter flussabwärts der Seleni-Ebene entwendet hatte, das als Perda ‚e Froris bekannt ist. Wie so oft in Gebieten, die dicht mit archäologischen Funden bevölkert sind, war auch dieser Ort voll mit in der lokalen Vorstellung von geheimnisvollen übernatürlichen Kräften. Kanonikus Spanu erzählt, dass Perda ‚e Froris bei den Einwohnern von Lanusei fürchterliche Beunruhigung auslöste. Der Grund dieser Furcht waren die unwahrscheinliche satanischen Tänze, die in der Nacht des Johannistages stattfanden, sowie die heftige Gewitter, die die Stadt heimsuchten, wenn versucht wurde, diese heiligen Stätten zu entweihen.

Wenn man die nebulöse Welt der Legenden verlässt, muss man jedoch feststellen, dass das Gebiet um die Nuraghe im Laufe der Jahrhunderte ein ständiges Ziel von Grabräubern und Schatzsuchern gewesen ist. Leider müssen wir nur bis 2007 warten, bis wir eine Regelung zur Erhaltung der Nuraghe treffen können. Dank mehrerer Ausgrabungskampagnen, die von der Region Sardinien finanziert wurden, konnten die Mauern des Bauwerks konsolidiert und anschließend gesichert werden.
Die Funde aus diesen Ausgrabungen zeugen von dem großen archäologischen Wert des Komplexes, der über lange Jahrhunderte hinweg im Rahmen eines genau definierten kulturellen Systems kontinuierlich bewohnt war, das sich zeitlich sogar dort erstreckte, wo bereits die ersten städtischen Kerne errichtet wurden; dies war auf eine Reihe von Bedingungen zurückzuführen, die für die Dauerhaftigkeit äußerst günstig waren. Die einiger Gegenstände aus dem Nahen Osten lässt uns außerdem erkennen, dass die Menschen, die sich hier niederließen, ein dichtes Netz von Kontakten und Beziehungen zu sehr weit entfernten Kulturen aufgebaut hatten.
Wenn man die nebulöse Welt der Legenden verlässt, muss man jedoch feststellen, dass das Gebiet um die Nuraghe im Laufe der Jahrhunderte ein ständiges Ziel von Grabräubern und Schatzsuchern gewesen ist. Leider müssen wir nur bis 2007 warten, bis wir eine Regelung zur Erhaltung der Nuraghe treffen können. Dank mehrerer Ausgrabungskampagnen, die von der Region Sardinien finanziert wurden, konnten die Mauern des Bauwerks konsolidiert und anschließend gesichert werden.
Die Funde aus diesen Ausgrabungen zeugen von dem großen archäologischen Wert des Komplexes, der über lange Jahrhunderte hinweg im Rahmen eines genau definierten kulturellen Systems kontinuierlich bewohnt war, das sich zeitlich sogar dort erstreckte, wo bereits die ersten städtischen Kerne errichtet wurden; dies war auf eine Reihe von Bedingungen zurückzuführen, die für die Dauerhaftigkeit äußerst günstig waren. Die einiger Gegenstände aus dem Nahen Osten lässt uns außerdem erkennen, dass die Menschen, die sich hier niederließen, ein dichtes Netz von Kontakten und Beziehungen zu sehr weit entfernten Kulturen aufgebaut hatten.
Wenn man die nebulöse Welt der Legenden verlässt, muss man jedoch feststellen, dass das Gebiet um die Nuraghe im Laufe der Jahrhunderte ein ständiges Ziel von Grabräubern und Schatzsuchern gewesen ist. Leider müssen wir nur bis 2007 warten, bis wir eine Regelung zur Erhaltung der Nuraghe treffen können. Dank mehrerer Ausgrabungskampagnen, die von der Region Sardinien finanziert wurden, konnten die Mauern des Bauwerks konsolidiert und anschließend gesichert werden.
Die Funde aus diesen Ausgrabungen zeugen von dem großen archäologischen Wert des Komplexes, der über lange Jahrhunderte hinweg im Rahmen eines genau definierten kulturellen Systems kontinuierlich bewohnt war, das sich zeitlich sogar dort erstreckte, wo bereits die ersten städtischen Kerne errichtet wurden; dies war auf eine Reihe von Bedingungen zurückzuführen, die für die Dauerhaftigkeit äußerst günstig waren. Die einiger Gegenstände aus dem Nahen Osten lässt uns außerdem erkennen, dass die Menschen, die sich hier niederließen, ein dichtes Netz von Kontakten und Beziehungen zu sehr weit entfernten Kulturen aufgebaut hatten.

Unter den zahlreichen Räumen, die die große Außenmauer beherbergte, hat vor allem ein Raum großes Erstaunen bei den Archäologen hervorgerufen. In einem großen Raum, der sich durch einen runden Sitz auszeichnete wurde ein schönes Trachytbecken gefunden. Dieses wurde in Bruchstücken gefunden und deshalb restauriert. In der Mitte des Beckens befand sich ein Loch, das ein Überlaufen verhinderte, dank eines hydraulischen Systems, das aus einem durchlöcherten Tonbecken bestand, das unter dem Gefäß angebracht war und so den Wasserabfluss sicherstellte. Dieses System macht die Rotunde mit Becken von Lanusei.
Unter den zahlreichen Räumen, die die große Außenmauer beherbergte, hat vor allem ein Raum großes Erstaunen bei den Archäologen hervorgerufen. In einem großen Raum, der sich durch einen runden Sitz auszeichnete wurde ein schönes Trachytbecken gefunden. Dieses wurde in Bruchstücken gefunden und deshalb restauriert. In der Mitte des Beckens befand sich ein Loch, das ein Überlaufen verhinderte, dank eines hydraulischen Systems, das aus einem durchlöcherten Tonbecken bestand, das unter dem Gefäß angebracht war und so den Wasserabfluss sicherstellte. Dieses System macht die Rotunde mit Becken von Lanusei.
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Unter den zahlreichen Räumen, die die große Außenmauer beherbergte, hat vor allem ein Raum großes Erstaunen bei den Archäologen hervorgerufen. In einem großen Raum, der sich durch einen runden Sitz auszeichnete wurde ein schönes Trachytbecken gefunden. Dieses wurde in Bruchstücken gefunden und deshalb restauriert. In der Mitte des Beckens befand sich ein Loch, das ein Überlaufen verhinderte, dank eines hydraulischen Systems, das aus einem durchlöcherten Tonbecken bestand, das unter dem Gefäß angebracht war und so den Wasserabfluss sicherstellte. Dieses System macht die Rotunde mit Becken von Lanusei.

Was sind Nuraghi?
Es handelt sich um kegelstumpfförmige Türme, die an der Basis rund sind und aus sich überlappenden Reihen großer und mittelgroßer Steine bestehen. Ihre Wände bestehen aus Steinringen, die sich nach oben hin verjüngen, bis sie mit einem einzigen Stein abschließen. Dieses besondere Dach wird tholos genannt, eine Kuppel. Ursprünglich waren viele Nuraghen mehr als zwanzig Meter hoch und enthielten drei übereinander liegende Kammern. An der Spitze befand sich ein kreisförmiger Balkon, dessen Boden aus Holzbrettern bestand, die auf perfekt bearbeiteten Steinen ruhten, die von den Archäologen als Kragsteine bezeichnet werden. Ihr Eingang, der fast immer nach Süden ausgerichtet ist, ist zwei Meter hoch und hat oben einen großen quadratischen Stein, der als Türsturz bezeichnet wird. Darüber befand sich eine kleine Öffnung, das so genannte Finestrella, das den Innenraum beleuchtete und gleichzeitig verhinderte, dass der Türsturz selbst zu sehr von den oberen Reihen belastet wurde.

Was sind Nuraghi?
Es handelt sich um kegelstumpfförmige Türme, die an der Basis rund sind und aus sich überlappenden Reihen großer und mittelgroßer Steine bestehen. Ihre Wände bestehen aus Steinringen, die sich nach oben hin verjüngen, bis sie mit einem einzigen Stein abschließen. Dieses besondere Dach wird tholos genannt, eine Kuppel. Ursprünglich waren viele Nuraghen mehr als zwanzig Meter hoch und enthielten drei übereinander liegende Kammern. An der Spitze befand sich ein kreisförmiger Balkon, dessen Boden aus Holzbrettern bestand, die auf perfekt bearbeiteten Steinen ruhten, die von den Archäologen als Kragsteine bezeichnet werden. Ihr Eingang, der fast immer nach Süden ausgerichtet ist, ist zwei Meter hoch und hat oben einen großen quadratischen Stein, der als Türsturz bezeichnet wird. Darüber befand sich eine kleine Öffnung, das so genannte Finestrella, das den Innenraum beleuchtete und gleichzeitig verhinderte, dass der Türsturz selbst zu sehr von den oberen Reihen belastet wurde.
Was sind Nuraghi?
Es handelt sich um kegelstumpfförmige Türme, die an der Basis rund sind und aus sich überlappenden Reihen großer und mittelgroßer Steine bestehen. Ihre Wände bestehen aus Steinringen, die sich nach oben hin verjüngen, bis sie mit einem einzigen Stein abschließen. Dieses besondere Dach wird tholos genannt, eine Kuppel. Ursprünglich waren viele Nuraghen mehr als zwanzig Meter hoch und enthielten drei übereinander liegende Kammern. An der Spitze befand sich ein kreisförmiger Balkon, dessen Boden aus Holzbrettern bestand, die auf perfekt bearbeiteten Steinen ruhten, die von den Archäologen als Kragsteine bezeichnet werden. Ihr Eingang, der fast immer nach Süden ausgerichtet ist, ist zwei Meter hoch und hat oben einen großen quadratischen Stein, der als Türsturz bezeichnet wird. Darüber befand sich eine kleine Öffnung, das so genannte Finestrella, das den Innenraum beleuchtete und gleichzeitig verhinderte, dass der Türsturz selbst zu sehr von den oberen Reihen belastet wurde.


Im Laufe der Zeit wurden den einzelnen Nuraghen weitere Türme hinzugefügt. Die Zahl der Türme reichte von mindestens einem bis maximal zehn, so dass die so genannten komplexen Nuraghen entstanden. Diese Türme, die so genannten Perimetertürme, hatten im Inneren zwei übereinander liegende Kammern, während sie außen miteinander verbunden waren zwischen ihnen durch eine Bastion genannte Mauer. In einigen Fällen waren die Türme durch lange innere Gänge miteinander verbunden. Häufig wurde auch eine Umfassungsmauer, das so genannte Antemurale, gebaut, die das gesamte Bauwerk umgab und deren Türme aus nur einer Kammer bestanden. Zwischen dem Hauptturm, dem so genannten Màstio, und den Umfassungstürmen befand sich in vielen Fällen ein Hof mit einem Wasserbrunnen. All diese Merkmale erinnern zweifelsohne an Burgen des Mittelalters. Der überraschende Unterschied ist, dass die Nuraghen fast dreitausend Jahre älter sind.
Im Laufe der Zeit wurden den einzelnen Nuraghen weitere Türme hinzugefügt. Die Zahl der Türme reichte von mindestens einem bis maximal zehn, so dass die so genannten komplexen Nuraghen entstanden. Diese Türme, die so genannten Perimetertürme, hatten im Inneren zwei übereinander liegende Kammern, während sie außen miteinander verbunden waren zwischen ihnen durch eine Bastion genannte Mauer. In einigen Fällen waren die Türme durch lange innere Gänge miteinander verbunden. Häufig wurde auch eine Umfassungsmauer, das so genannte Antemurale, gebaut, die das gesamte Bauwerk umgab und deren Türme aus nur einer Kammer bestanden. Zwischen dem Hauptturm, dem so genannten Màstio, und den Umfassungstürmen befand sich in vielen Fällen ein Hof mit einem Wasserbrunnen. All diese Merkmale erinnern zweifelsohne an Burgen des Mittelalters. Der überraschende Unterschied ist, dass die Nuraghen fast dreitausend Jahre älter sind.
Im Laufe der Zeit wurden den einzelnen Nuraghen weitere Türme hinzugefügt. Die Zahl der Türme reichte von mindestens einem bis maximal zehn, so dass die so genannten komplexen Nuraghen entstanden. Diese Türme, die so genannten Perimetertürme, hatten im Inneren zwei übereinander liegende Kammern, während sie außen miteinander verbunden waren zwischen ihnen durch eine Bastion genannte Mauer. In einigen Fällen waren die Türme durch lange innere Gänge miteinander verbunden. Häufig wurde auch eine Umfassungsmauer, das so genannte Antemurale, gebaut, die das gesamte Bauwerk umgab und deren Türme aus nur einer Kammer bestanden. Zwischen dem Hauptturm, dem so genannten Màstio, und den Umfassungstürmen befand sich in vielen Fällen ein Hof mit einem Wasserbrunnen. All diese Merkmale erinnern zweifelsohne an Burgen des Mittelalters. Der überraschende Unterschied ist, dass die Nuraghen fast dreitausend Jahre älter sind.

Wozu waren die Nuraghi da?
Die Nuraghen konnten mehrere Funktionen haben, die von ihrem Standort, aber auch von ihrer Größe abhingen. Die eintürmigen Nuraghen auf den Berggipfeln hatten zweifellos in erster Linie eine Kontrollfunktion. Sie waren regelrechte Ausgucke, um das Gebiet und seine Ressourcen zu bewachen und zu verteidigen: fruchtbare Ebenen, Wasserwege, Metallvorkommen usw. Die komplexen Nuraghen hingegen, die in der Regel in Tälern oder auf kleinen Hügeln lagen, hatten höchstwahrscheinlich eine Wohnfunktion. Sie waren also die Residenzen der Gouverneure und ihres Hofes und gleichzeitig Lagerstätten für Nahrungsmittel, insbesondere für Getreide. Alle Nuraghen standen immer in Sichtkontakt zueinander und bildeten somit ein großes kapillares Kontrollsystem.
Wozu waren die Nuraghi da?
Die Nuraghen konnten mehrere Funktionen haben, die von ihrem Standort, aber auch von ihrer Größe abhingen. Die eintürmigen Nuraghen auf den Berggipfeln hatten zweifellos in erster Linie eine Kontrollfunktion. Sie waren regelrechte Ausgucke, um das Gebiet und seine Ressourcen zu bewachen und zu verteidigen: fruchtbare Ebenen, Wasserwege, Metallvorkommen usw. Die komplexen Nuraghen hingegen, die in der Regel in Tälern oder auf kleinen Hügeln lagen, hatten höchstwahrscheinlich eine Wohnfunktion. Sie waren also die Residenzen der Gouverneure und ihres Hofes und gleichzeitig Lagerstätten für Nahrungsmittel, insbesondere für Getreide. Alle Nuraghen standen immer in Sichtkontakt zueinander und bildeten somit ein großes kapillares Kontrollsystem.
Wozu waren die Nuraghi da?
Die Nuraghen konnten mehrere Funktionen haben, die von ihrem Standort, aber auch von ihrer Größe abhingen. Die eintürmigen Nuraghen auf den Berggipfeln hatten zweifellos in erster Linie eine Kontrollfunktion. Sie waren regelrechte Ausgucke, um das Gebiet und seine Ressourcen zu bewachen und zu verteidigen: fruchtbare Ebenen, Wasserwege, Metallvorkommen usw. Die komplexen Nuraghen hingegen, die in der Regel in Tälern oder auf kleinen Hügeln lagen, hatten höchstwahrscheinlich eine Wohnfunktion. Sie waren also die Residenzen der Gouverneure und ihres Hofes und gleichzeitig Lagerstätten für Nahrungsmittel, insbesondere für Getreide. Alle Nuraghen standen immer in Sichtkontakt zueinander und bildeten somit ein großes kapillares Kontrollsystem.

Wer hat die Nuraghen gebaut?
Diejenigen, die die Nuraghen bauten, verfügten über ein Ingenieurwissen, das keineswegs selbstverständlich war. Der Bau einer Nuraghe war in der Tat sehr anspruchsvoll und konnte Jahre dauern. Aus diesem Grund wurden perfekt organisierte Arbeitsteams gebildet, jedes mit eigenen Aufgaben und hochspezialisiertem Personal. An der Spitze eines jeden Teams stand ein Architekt, der das Projekt konzipierte und alle Arbeiten koordinierte. Ein Teil war für den Abbau der Steine in den Steinbrüchen und deren Transport zur Baustelle zuständig. Hier arbeiteten Steinmetze, die die Steinblöcke mit Steinoder seltener mit Bronzeschlägeln bearbeiteten. Schließlich setzten die Steinmetze die Blöcke sorgfältig aufeinander, immer unter den wachsamen Augen des Bauleiters und Architekten. Man nimmt an, dass für den Transport der schweren Blöcke große Holzstämme als Rollen oder Karren verwendet wurden, die von starken, robusten Tieren wie Rindern gezogen wurden. An der Baustelle wurden die ersten Grundreihen errichtet. Nachdem die Mauern einige Meter hoch errichtet worden waren, wurde außen ein Holzgerüst aufgestellt, um die Steine noch höher bewegen zu können, um sie weiter aufeinander zu setzen.
Wer hat die Nuraghen gebaut?
Diejenigen, die die Nuraghen bauten, verfügten über ein Ingenieurwissen, das keineswegs selbstverständlich war. Der Bau einer Nuraghe war in der Tat sehr anspruchsvoll und konnte Jahre dauern. Aus diesem Grund wurden perfekt organisierte Arbeitsteams gebildet, jedes mit eigenen Aufgaben und hochspezialisiertem Personal. An der Spitze eines jeden Teams stand ein Architekt, der das Projekt konzipierte und alle Arbeiten koordinierte. Ein Teil war für den Abbau der Steine in den Steinbrüchen und deren Transport zur Baustelle zuständig. Hier arbeiteten Steinmetze, die die Steinblöcke mit Steinoder seltener mit Bronzeschlägeln bearbeiteten. Schließlich setzten die Steinmetze die Blöcke sorgfältig aufeinander, immer unter den wachsamen Augen des Bauleiters und Architekten. Man nimmt an, dass für den Transport der schweren Blöcke große Holzstämme als Rollen oder Karren verwendet wurden, die von starken, robusten Tieren wie Rindern gezogen wurden. An der Baustelle wurden die ersten Grundreihen errichtet. Nachdem die Mauern einige Meter hoch errichtet worden waren, wurde außen ein Holzgerüst aufgestellt, um die Steine noch höher bewegen zu können, um sie weiter aufeinander zu setzen.
Wer hat die Nuraghen gebaut?
Diejenigen, die die Nuraghen bauten, verfügten über ein Ingenieurwissen, das keineswegs selbstverständlich war. Der Bau einer Nuraghe war in der Tat sehr anspruchsvoll und konnte Jahre dauern. Aus diesem Grund wurden perfekt organisierte Arbeitsteams gebildet, jedes mit eigenen Aufgaben und hochspezialisiertem Personal. An der Spitze eines jeden Teams stand ein Architekt, der das Projekt konzipierte und alle Arbeiten koordinierte. Ein Teil war für den Abbau der Steine in den Steinbrüchen und deren Transport zur Baustelle zuständig. Hier arbeiteten Steinmetze, die die Steinblöcke mit Steinoder seltener mit Bronzeschlägeln bearbeiteten. Schließlich setzten die Steinmetze die Blöcke sorgfältig aufeinander, immer unter den wachsamen Augen des Bauleiters und Architekten. Man nimmt an, dass für den Transport der schweren Blöcke große Holzstämme als Rollen oder Karren verwendet wurden, die von starken, robusten Tieren wie Rindern gezogen wurden. An der Baustelle wurden die ersten Grundreihen errichtet. Nachdem die Mauern einige Meter hoch errichtet worden waren, wurde außen ein Holzgerüst aufgestellt, um die Steine noch höher bewegen zu können, um sie weiter aufeinander zu setzen.

Die Gräber der Giganten von Seleni und der Totenkult

Das alte Sardinien ist eine in Stein gemeißelte Vergangenheit. Das primäre Bauelement wird zum gemeinsamen Nenner eines weltweit einzigartigen archäologischen Erbes, das in der Nuraghe sein Identitätselement par excellence findet. Man denke nur daran, wie eine ganze Zivilisation, die nuragische Zivilisation, ihren Namen von einer Bautechnik erhalten hat. Denken Sie auch an die enorme Anzahl von Grabarchitekturen. Ihre feierliche Erhabenheit scheint den Willen zu bekräftigen, eine unveränderliche Symbolik, den Architrav eines genau definierten Weltbildes, der Ewigkeit zu übergeben. Von den prähistorischen Gräbern, die als Dolmen bekannt sind, bis zu den so genannten domus de janas, den berühmten „Feenhäusern“. Diese primitiveren Bestattungsarchitekturen weichen allmählich den komplexeren Gräbern der Giganten.
Das Vergehen stellte eine Dimension dar, die gefeiert werden musste, weil sie zutiefst mit dem Leben selbst verbunden war. Diese heiligen Orte stellten daher eine Schwelle dar, einen Kontaktpunkt, über den die Geister der Ahnen Heilung und Befreiung vom Bösen gewähren konnten.Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass an dieser idealen Grenze, die wir mit der Exedra, dem Raum vor der Grabkammer, identifizieren können, der so genannte Inkubationsritus stattfand. Dieser im gesamten Mittelmeerraum und in Nordafrika weit verbreitete Brauch bestand darin, sich an einem heiligen Ort schlafen zu legen, um Offenbarungen oder Heilungen zu empfangen. Es wird vermutet, dass dieser Brauch sogar in der Nuraghenzeit weit verbreitet war. Selbst Aristoteles berichtet im 4. Buch seiner Physik von einer Legende, wonach es im alten Sardinien üblich war, „in der Nähe von Helden“ zu schlafen. Seine späteren Kommentatoren, von Simplicio bis Temistio, präzisieren, dass „in der Nähe der Helden schlafen“ bedeutet, in der Nähe ihrer „Behausungen“ zu schlafen, d. h. der Behausungen ihrer Vorfahren. Wir können diese heiligen Stätten höchstwahrscheinlich mit den Gräbern der Giganten identifizieren.
Die Gräber der Giganten
von Seleni und der Totenkult
Das alte Sardinien ist eine in Stein gemeißelte Vergangenheit. Das primäre Bauelement wird zum gemeinsamen Nenner eines weltweit einzigartigen archäologischen Erbes, das in der Nuraghe sein Identitätselement par excellence findet. Man denke nur daran, wie eine ganze Zivilisation, die nuragische Zivilisation, ihren Namen von einer Bautechnik erhalten hat. Denken Sie auch an die enorme Anzahl von Grabarchitekturen. Ihre feierliche Erhabenheit scheint den Willen zu bekräftigen, eine unveränderliche Symbolik, den Architrav eines genau definierten Weltbildes, der Ewigkeit zu übergeben. Von den prähistorischen Gräbern, die als Dolmen bekannt sind, bis zu den so genannten domus de janas, den berühmten „Feenhäusern“. Diese primitiveren Bestattungsarchitekturen weichen allmählich den komplexeren Gräbern der Giganten.
Das Vergehen stellte eine Dimension dar, die gefeiert werden musste, weil sie zutiefst mit dem Leben selbst verbunden war. Diese heiligen Orte stellten daher eine Schwelle dar, einen Kontaktpunkt, über den die Geister der Ahnen Heilung und Befreiung vom Bösen gewähren konnten.Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass an dieser idealen Grenze, die wir mit der Exedra, dem Raum vor der Grabkammer, identifizieren können, der so genannte Inkubationsritus stattfand. Dieser im gesamten Mittelmeerraum und in Nordafrika weit verbreitete Brauch bestand darin, sich an einem heiligen Ort schlafen zu legen, um Offenbarungen oder Heilungen zu empfangen. Es wird vermutet, dass dieser Brauch sogar in der Nuraghenzeit weit verbreitet war. Selbst Aristoteles berichtet im 4. Buch seiner Physik von einer Legende, wonach es im alten Sardinien üblich war, „in der Nähe von Helden“ zu schlafen. Seine späteren Kommentatoren, von Simplicio bis Temistio, präzisieren, dass „in der Nähe der Helden schlafen“ bedeutet, in der Nähe ihrer „Behausungen“ zu schlafen, d. h. der Behausungen ihrer Vorfahren. Wir können diese heiligen Stätten höchstwahrscheinlich mit den Gräbern der Giganten identifizieren.
Die Gräber der Giganten von Seleni und der Totenkult

Das alte Sardinien ist eine in Stein gemeißelte Vergangenheit. Das primäre Bauelement wird zum gemeinsamen Nenner eines weltweit einzigartigen archäologischen Erbes, das in der Nuraghe sein Identitätselement par excellence findet. Man denke nur daran, wie eine ganze Zivilisation, die nuragische Zivilisation, ihren Namen von einer Bautechnik erhalten hat. Denken Sie auch an die enorme Anzahl von Grabarchitekturen. Ihre feierliche Erhabenheit scheint den Willen zu bekräftigen, eine unveränderliche Symbolik, den Architrav eines genau definierten Weltbildes, der Ewigkeit zu übergeben. Von den prähistorischen Gräbern, die als Dolmen bekannt sind, bis zu den so genannten domus de janas, den berühmten „Feenhäusern“. Diese primitiveren Bestattungsarchitekturen weichen allmählich den komplexeren Gräbern der Giganten.
Das Vergehen stellte eine Dimension dar, die gefeiert werden musste, weil sie zutiefst mit dem Leben selbst verbunden war. Diese heiligen Orte stellten daher eine Schwelle dar, einen Kontaktpunkt, über den die Geister der Ahnen Heilung und Befreiung vom Bösen gewähren konnten.Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass an dieser idealen Grenze, die wir mit der Exedra, dem Raum vor der Grabkammer, identifizieren können, der so genannte Inkubationsritus stattfand. Dieser im gesamten Mittelmeerraum und in Nordafrika weit verbreitete Brauch bestand darin, sich an einem heiligen Ort schlafen zu legen, um Offenbarungen oder Heilungen zu empfangen. Es wird vermutet, dass dieser Brauch sogar in der Nuraghenzeit weit verbreitet war. Selbst Aristoteles berichtet im 4. Buch seiner Physik von einer Legende, wonach es im alten Sardinien üblich war, „in der Nähe von Helden“ zu schlafen. Seine späteren Kommentatoren, von Simplicio bis Temistio, präzisieren, dass „in der Nähe der Helden schlafen“ bedeutet, in der Nähe ihrer „Behausungen“ zu schlafen, d. h. der Behausungen ihrer Vorfahren. Wir können diese heiligen Stätten höchstwahrscheinlich mit den Gräbern der Giganten identifizieren.
Seleni I und Seleni II
Das Vorhandensein der beiden Gräber war bereits in der Literatur des 19. Jahrhunderts bekannt. Allerdings musste man ein Jahrhundert warten, bis in den 1990er Jahren eine stratigrafische Ausgrabung begann, die mit den beiden Monumenten und dann den gesamten Komplex untersuchte.
Das Seleni I umbenannte Grabmal wird in die mittlere Bronzezeit datiert. Seine Bauweise, sogenannte orthostatische Blöcke, die mit äußerster Sorgfalt geschnitzt wurden, beinhaltete das „messerartige“ Einsetzen der Blöcke in den Boden und die Verwendung einer gerippten Stele, die als Abschlusselement des Grabes diente. Das ursprünglich von einem rückwärtigen Hügel bedeckte Gebäude erreichte eine Gesamtlänge von 11 Metern und eine Breite von 7,80 Metern.
Das Seleni II hingegen, das in der sogenannten Reihenbauweise errichtet wurde, weist eine Länge von 12,30 m und eine Breite von 4,95 m auf. Dieses Monument, das moderner ist als das vorherige, ist in einer Periode angesiedelt, die der jüngeren Bronzezeit zugeschrieben werden kann, und wurde höchstwahrscheinlich in einer Erweiterungsphase des gesamten Komplexes für eine kontinuierliche Nutzung bis zur letzten Bronzezeit errichtet.
Seleni I und Seleni II
Das Vorhandensein der beiden Gräber war bereits in der Literatur des 19. Jahrhunderts bekannt. Allerdings musste man ein Jahrhundert warten, bis in den 1990er Jahren eine stratigrafische Ausgrabung begann, die mit den beiden Monumenten und dann den gesamten Komplex untersuchte.
Das Seleni I umbenannte Grabmal wird in die mittlere Bronzezeit datiert. Seine Bauweise, sogenannte orthostatische Blöcke, die mit äußerster Sorgfalt geschnitzt wurden, beinhaltete das „messerartige“ Einsetzen der Blöcke in den Boden und die Verwendung einer gerippten Stele, die als Abschlusselement des Grabes diente. Das ursprünglich von einem rückwärtigen Hügel bedeckte Gebäude erreichte eine Gesamtlänge von 11 Metern und eine Breite von 7,80 Metern.
Das Seleni II hingegen, das in der sogenannten Reihenbauweise errichtet wurde, weist eine Länge von 12,30 m und eine Breite von 4,95 m auf. Dieses Monument, das moderner ist als das vorherige, ist in einer Periode angesiedelt, die der jüngeren Bronzezeit zugeschrieben werden kann, und wurde höchstwahrscheinlich in einer Erweiterungsphase des gesamten Komplexes für eine kontinuierliche Nutzung bis zur letzten Bronzezeit errichtet.

Seleni I und Seleni II
Das Vorhandensein der beiden Gräber war bereits in der Literatur des 19. Jahrhunderts bekannt. Allerdings musste man ein Jahrhundert warten, bis in den 1990er Jahren eine stratigrafische Ausgrabung begann, die mit den beiden Monumenten und dann den gesamten Komplex untersuchte.
Das Seleni I umbenannte Grabmal wird in die mittlere Bronzezeit datiert. Seine Bauweise, sogenannte orthostatische Blöcke, die mit äußerster Sorgfalt geschnitzt wurden, beinhaltete das „messerartige“ Einsetzen der Blöcke in den Boden und die Verwendung einer gerippten Stele, die als Abschlusselement des Grabes diente. Das ursprünglich von einem rückwärtigen Hügel bedeckte Gebäude erreichte eine Gesamtlänge von 11 Metern und eine Breite von 7,80 Metern.
Das Seleni II hingegen, das in der sogenannten Reihenbauweise errichtet wurde, weist eine Länge von 12,30 m und eine Breite von 4,95 m auf. Dieses Monument, das moderner ist als das vorherige, ist in einer Periode angesiedelt, die der jüngeren Bronzezeit zugeschrieben werden kann, und wurde höchstwahrscheinlich in einer Erweiterungsphase des gesamten Komplexes für eine kontinuierliche Nutzung bis zur letzten Bronzezeit errichtet.
Was sind die Gräber der Giganten?
Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um Gräber, in denen aber keine Riesen (phantastische Wesen), sondern Menschen von normaler Größe lagen. Man kann sie durchaus als Familiengräber oder Gräber einer bestimmten Sippe betrachten. Im Inneren des Ganges wurden die Verstorbenen mit dem Rücken auf dem Boden aus Steinplatten aufgebahrt. Auf dem Gang wurden sie dann von Grabbeigaben begleitet, die aus Tongefäßen, Bronzewaffen und Schmuck bestanden. Jedes Grab konnte Hunderte von Leichen der Einwohner des nächstgelegenen Dorfes beherbergen, Männer und Frauen jeden Alters und jeder sozialen Schicht.
Was sind die Gräber der Giganten?
Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um Gräber, in denen aber keine Riesen (phantastische Wesen), sondern Menschen von normaler Größe lagen. Man kann sie durchaus als Familiengräber oder Gräber einer bestimmten Sippe betrachten. Im Inneren des Ganges wurden die Verstorbenen mit dem Rücken auf dem Boden aus Steinplatten aufgebahrt. Auf dem Gang wurden sie dann von Grabbeigaben begleitet, die aus Tongefäßen, Bronzewaffen und Schmuck bestanden. Jedes Grab konnte Hunderte von Leichen der Einwohner des nächstgelegenen Dorfes beherbergen, Männer und Frauen jeden Alters und jeder sozialen Schicht.

Was sind die Gräber der Giganten?
Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um Gräber, in denen aber keine Riesen (phantastische Wesen), sondern Menschen von normaler Größe lagen. Man kann sie durchaus als Familiengräber oder Gräber einer bestimmten Sippe betrachten. Im Inneren des Ganges wurden die Verstorbenen mit dem Rücken auf dem Boden aus Steinplatten aufgebahrt. Auf dem Gang wurden sie dann von Grabbeigaben begleitet, die aus Tongefäßen, Bronzewaffen und Schmuck bestanden. Jedes Grab konnte Hunderte von Leichen der Einwohner des nächstgelegenen Dorfes beherbergen, Männer und Frauen jeden Alters und jeder sozialen Schicht.
Wie sehen die Gräber der Giganten aus?
Die Gräber der Giganten bestehen hauptsächlich aus zwei Teilen, einer Vorder- und einer Rückseite. Der erste Teil besteht aus einer Fassade mit einer riesigen, manchmal bis zu vier Meter hohen Skulptur in der Mitte, einer so genannten zentrierten Stele, an deren Fuß eine kleine Tür angebracht ist. Zu beiden Seiten der Stele befinden sich große flache Steine, die vertikal angeordnet sind und einen Halbkreis bilden, der Exedra genannt wird und an dessen Fuß sich Sitzbänke befinden. Um die Exedra herum wurden Rituale durchgeführt und Gebete gesprochen. Der zweite Teil ist der manchmal mehr zwanzig Meter lange Korridor, dessen Wände aus großen, in den Boden gerammten Steinen errichtet wurden. Auf die Wände wurden Felsbrocken derselben Form und Größe gelegt, um das sogenannte Flachdach zu bilden.
Wie sehen die Gräber der Giganten aus?
Die Gräber der Giganten bestehen hauptsächlich aus zwei Teilen, einer Vorder- und einer Rückseite. Der erste Teil besteht aus einer Fassade mit einer riesigen, manchmal bis zu vier Meter hohen Skulptur in der Mitte, einer so genannten zentrierten Stele, an deren Fuß eine kleine Tür angebracht ist. Zu beiden Seiten der Stele befinden sich große flache Steine, die vertikal angeordnet sind und einen Halbkreis bilden, der Exedra genannt wird und an dessen Fuß sich Sitzbänke befinden. Um die Exedra herum wurden Rituale durchgeführt und Gebete gesprochen. Der zweite Teil ist der manchmal mehr zwanzig Meter lange Korridor, dessen Wände aus großen, in den Boden gerammten Steinen errichtet wurden. Auf die Wände wurden Felsbrocken derselben Form und Größe gelegt, um das sogenannte Flachdach zu bilden.

Wie sehen die Gräber der Giganten aus?
Die Gräber der Giganten bestehen hauptsächlich aus zwei Teilen, einer Vorder- und einer Rückseite. Der erste Teil besteht aus einer Fassade mit einer riesigen, manchmal bis zu vier Meter hohen Skulptur in der Mitte, einer so genannten zentrierten Stele, an deren Fuß eine kleine Tür angebracht ist. Zu beiden Seiten der Stele befinden sich große flache Steine, die vertikal angeordnet sind und einen Halbkreis bilden, der Exedra genannt wird und an dessen Fuß sich Sitzbänke befinden. Um die Exedra herum wurden Rituale durchgeführt und Gebete gesprochen. Der zweite Teil ist der manchmal mehr zwanzig Meter lange Korridor, dessen Wände aus großen, in den Boden gerammten Steinen errichtet wurden. Auf die Wände wurden Felsbrocken derselben Form und Größe gelegt, um das sogenannte Flachdach zu bilden.
Archäoastronomie

Von Giulio Magli
In der Antike war die astronomische Ausrichtung von Gebäuden und insbesondere von Gräbern ein weit verbreitetes Phänomen, das mit religiösen und symbolischen Grundsätzen verbunden war, die eine tiefe und wichtige Beziehung Menschen zum Himmel beinhalteten. Die Wissenschaft, die diese Aspekte der antiken Architektur untersucht, wird Archäoastronomie genannt.
Archäoastronomie
Von Giulio Magli
In der Antike war die astronomische Ausrichtung von Gebäuden und insbesondere von Gräbern ein weit verbreitetes Phänomen, das mit religiösen und symbolischen Grundsätzen verbunden war, die eine tiefe und wichtige Beziehung Menschen zum Himmel beinhalteten. Die Wissenschaft, die diese Aspekte der antiken Architektur untersucht, wird Archäoastronomie genannt.
Archäoastronomie

Von Giulio Magli
In der Antike war die astronomische Ausrichtung von Gebäuden und insbesondere von Gräbern ein weit verbreitetes Phänomen, das mit religiösen und symbolischen Grundsätzen verbunden war, die eine tiefe und wichtige Beziehung Menschen zum Himmel beinhalteten. Die Wissenschaft, die diese Aspekte der antiken Architektur untersucht, wird Archäoastronomie genannt.

In der Archäoastronomie ist es unerlässlich, Azimut zu messen, d. h. den Winkel gegenüber dem Norden, der die Richtung der Achse der Denkmäler bildet. Dann geht man zur Höhe des entsprechenden Horizonts über und vergleicht diese Daten mit dem Himmel in den Jahrhunderten, in denen der Bau des untersuchten Monuments wahrscheinlich stattfand. Im Fall der Hünengräber wurde 1996 eine sehr große Stichprobe (praktisch alle vorhandenen) vermessen. Dabei stellte sich heraus, dass ihre Ausrichtung zweifellos einen astronomischen Ursprung hat. Nicht weniger als 200 von 230 gemessenen Gräbern (d. h. 87 %) sind auf einen Punkt am östlichen Horizont ausgerichtet, an dem die Sonne am Himmel aufoder untergeht.
In der Archäoastronomie ist es unerlässlich, Azimut zu messen, d. h. den Winkel gegenüber dem Norden, der die Richtung der Achse der Denkmäler bildet. Dann geht man zur Höhe des entsprechenden Horizonts über und vergleicht diese Daten mit dem Himmel in den Jahrhunderten, in denen der Bau des untersuchten Monuments wahrscheinlich stattfand. Im Fall der Hünengräber wurde 1996 eine sehr große Stichprobe (praktisch alle vorhandenen) vermessen. Dabei stellte sich heraus, dass ihre Ausrichtung zweifellos einen astronomischen Ursprung hat. Nicht weniger als 200 von 230 gemessenen Gräbern (d. h. 87 %) sind auf einen Punkt am östlichen Horizont ausgerichtet, an dem die Sonne am Himmel aufoder untergeht.

In der Archäoastronomie ist es unerlässlich, Azimut zu messen, d. h. den Winkel gegenüber dem Norden, der die Richtung der Achse der Denkmäler bildet. Dann geht man zur Höhe des entsprechenden Horizonts über und vergleicht diese Daten mit dem Himmel in den Jahrhunderten, in denen der Bau des untersuchten Monuments wahrscheinlich stattfand. Im Fall der Hünengräber wurde 1996 eine sehr große Stichprobe (praktisch alle vorhandenen) vermessen. Dabei stellte sich heraus, dass ihre Ausrichtung zweifellos einen astronomischen Ursprung hat. Nicht weniger als 200 von 230 gemessenen Gräbern (d. h. 87 %) sind auf einen Punkt am östlichen Horizont ausgerichtet, an dem die Sonne am Himmel aufoder untergeht.
Derselbe Bogen wird auch vom Mond durchquert und enthält insbesondere zwei wichtige Richtungen: die des Sonnenaufgangs zur Wintersonnenwende und die weiter südlich gelegene des Mondaufgangs, wenn er seinen „südlichsten Lunistix“ erreicht. Im Gegensatz zur Sonne, die die Sonnenwende einmal im Jahr erreicht, wird die Mondspitze nur alle 18,6 Jahre erreicht. Der Fall der beiden prächtigen Gräber der Riesen im Wald von Seleni ist in dieser Hinsicht fast paradigmatisch. Wenn man davon ausgeht, dass der Horizont in der Antike frei vom Wald war, ist das Grab von Seleni I nicht weit von der aufgehenden Sonne zur Wintersonnenwende entfernt, während Grab von Seleni II (genauer als das vorherige) auf den Mond zur südlichen Hauptlunistix ausgerichtet ist.
Magli, G. The Science of Stars and Stones, Mondadori, 2023 Zedda, M., Hoskin, M., Gralewski, R., & Manca, G. (1996).
Orientierungen von 230 sardischen Riesengräbern. Journal for the History of Astronomy, 27(21), S33- S54.

Derselbe Bogen wird auch vom Mond durchquert und enthält insbesondere zwei wichtige Richtungen: die des Sonnenaufgangs zur Wintersonnenwende und die weiter südlich gelegene des Mondaufgangs, wenn er seinen „südlichsten Lunistix“ erreicht. Im Gegensatz zur Sonne, die die Sonnenwende einmal im Jahr erreicht, wird die Mondspitze nur alle 18,6 Jahre erreicht. Der Fall der beiden prächtigen Gräber der Riesen im Wald von Seleni ist in dieser Hinsicht fast paradigmatisch. Wenn man davon ausgeht, dass der Horizont in der Antike frei vom Wald war, ist das Grab von Seleni I nicht weit von der aufgehenden Sonne zur Wintersonnenwende entfernt, während Grab von Seleni II (genauer als das vorherige) auf den Mond zur südlichen Hauptlunistix ausgerichtet ist.
Magli, G. The Science of Stars and Stones, Mondadori, 2023 Zedda, M., Hoskin, M., Gralewski, R., & Manca, G. (1996).
Orientierungen von 230 sardischen Riesengräbern. Journal for the History of Astronomy, 27(21), S33- S54.

Derselbe Bogen wird auch vom Mond durchquert und enthält insbesondere zwei wichtige Richtungen: die des Sonnenaufgangs zur Wintersonnenwende und die weiter südlich gelegene des Mondaufgangs, wenn er seinen „südlichsten Lunistix“ erreicht. Im Gegensatz zur Sonne, die die Sonnenwende einmal im Jahr erreicht, wird die Mondspitze nur alle 18,6 Jahre erreicht. Der Fall der beiden prächtigen Gräber der Riesen im Wald von Seleni ist in dieser Hinsicht fast paradigmatisch. Wenn man davon ausgeht, dass der Horizont in der Antike frei vom Wald war, ist das Grab von Seleni I nicht weit von der aufgehenden Sonne zur Wintersonnenwende entfernt, während Grab von Seleni II (genauer als das vorherige) auf den Mond zur südlichen Hauptlunistix ausgerichtet ist.
Magli, G. The Science of Stars and Stones, Mondadori, 2023 Zedda, M., Hoskin, M., Gralewski, R., & Manca, G. (1996).
Orientierungen von 230 sardischen Riesengräbern. Journal for the History of Astronomy, 27(21), S33- S54.
Der historische Wert der nuragischen Bronzen. Die Libation

Im Jahr 1966 widmete der berühmte Angelino Usai, ein Beamter, Politiker und Schriftsteller aus Lanusei, eines seiner wertvollen Werke dem archäologischen Komplex von Seleni. In diesem Text berichtet er Folgendes: «Die Nachricht, dass sich auf dem Gebiet von Lanusei die Überreste einer Nuraghe und eines heiligen Brunnens befanden, „aus denen eine Menge von Bronzegegenständen, darunter mehrere Münzen und zwei Götzen, heimlich entwendet worden waren“, wurde erstmals um 1837 von General Ferrero Alberto della Marmora verbreitet». Diese Monumente befanden sich in der Ortschaft Funtana Padenti de Baccai, die heute mit dem Gebiet von Seleni identifiziert wird. Eines der beiden von La Marmora erwähnten Idole ist die Bronzestatuette, die Giovanni Lilliu in seiner berühmten Sculture della Sardegna nuragica als “Libagione” bezeichnet. Diese Statuette wird im Archäologischen Nationalmuseum Cagliari aufbewahrt und ist 12,5 cm hoch. Sie wurde in den damaligen Ruinen einer Nuraghe in der Nähe eines heiligen Brunnens gefunden. Zur gleichen Zeit wurden eine weitere Statuette und Bronzegegenstände gefunden.
Der historische Wert der nuragischen Bronzen.
Die Libation
Im Jahr 1966 widmete der berühmte Angelino Usai, ein Beamter, Politiker und Schriftsteller aus Lanusei, eines seiner wertvollen Werke dem archäologischen Komplex von Seleni. In diesem Text berichtet er Folgendes: «Die Nachricht, dass sich auf dem Gebiet von Lanusei die Überreste einer Nuraghe und eines heiligen Brunnens befanden, „aus denen eine Menge von Bronzegegenständen, darunter mehrere Münzen und zwei Götzen, heimlich entwendet worden waren“, wurde erstmals um 1837 von General Ferrero Alberto della Marmora verbreitet». Diese Monumente befanden sich in der Ortschaft Funtana Padenti de Baccai, die heute mit dem Gebiet von Seleni identifiziert wird. Eines der beiden von La Marmora erwähnten Idole ist die Bronzestatuette, die Giovanni Lilliu in seiner berühmten Sculture della Sardegna nuragica als “Libagione” bezeichnet. Diese Statuette wird im Archäologischen Nationalmuseum Cagliari aufbewahrt und ist 12,5 cm hoch. Sie wurde in den damaligen Ruinen einer Nuraghe in der Nähe eines heiligen Brunnens gefunden. Zur gleichen Zeit wurden eine weitere Statuette und Bronzegegenstände gefunden.
Der historische Wert der nuragischen Bronzen.
Die Libation

Im Jahr 1966 widmete der berühmte Angelino Usai, ein Beamter, Politiker und Schriftsteller aus Lanusei, eines seiner wertvollen Werke dem archäologischen Komplex von Seleni. In diesem Text berichtet er Folgendes: «Die Nachricht, dass sich auf dem Gebiet von Lanusei die Überreste einer Nuraghe und eines heiligen Brunnens befanden, „aus denen eine Menge von Bronzegegenständen, darunter mehrere Münzen und zwei Götzen, heimlich entwendet worden waren“, wurde erstmals um 1837 von General Ferrero Alberto della Marmora verbreitet». Diese Monumente befanden sich in der Ortschaft Funtana Padenti de Baccai, die heute mit dem Gebiet von Seleni identifiziert wird. Eines der beiden von La Marmora erwähnten Idole ist die Bronzestatuette, die Giovanni Lilliu in seiner berühmten Sculture della Sardegna nuragica als “Libagione” bezeichnet. Diese Statuette wird im Archäologischen Nationalmuseum Cagliari aufbewahrt und ist 12,5 cm hoch. Sie wurde in den damaligen Ruinen einer Nuraghe in der Nähe eines heiligen Brunnens gefunden. Zur gleichen Zeit wurden eine weitere Statuette und Bronzegegenstände gefunden.
Die Statuette ist sehr speziell und fast einzigartig. Sie trägt ein langes Gewand, das ihr fast bis zu den Füßen reicht, und ähnelt anderen weiblichen Figuren, die auf Sardinien gefunden wurden. Obwohl es schwierig ist, eine bestimmte Interpretation zuzuordnen, wird sie heute als die Darstellung einer Priesterin identifiziert. Das Modell scheint das einer barfüßigen Verehrerin zu sein, deren rechte Hand auf Kinnhöhe erhoben und in einer Geste des Grußes oder Gebets geöffnet ist. Die linke Hand hält eine halbkugelförmige Schale, die fast auf der Höhe der linken Hand steht. Diese Schale ist schräg zum Inneren der Figur gerichtet, als ob sie versuchen würde, die Flüssigkeit, die sie enthält, als Zeichen der Opfergabe auszugießen. Deshalb denkt man an ein Trankopfer zu Ehren der verehrten Gottheit. Die Darbietende trägt eine eigentümliche kegelförmige Kopfbedeckung, die ursprünglich eine ausgeprägtere Krempe gehabt zu haben scheint; dieses Detail lässt sich an einer wahrscheinlichen Unterbrechung erkennen, die vor allem im hinteren Bereich zu erkennen ist.
Die Statuette ist sehr speziell und fast einzigartig. Sie trägt ein langes Gewand, das ihr fast bis zu den Füßen reicht, und ähnelt anderen weiblichen Figuren, die auf Sardinien gefunden wurden. Obwohl es schwierig ist, eine bestimmte Interpretation zuzuordnen, wird sie heute als die Darstellung einer Priesterin identifiziert. Das Modell scheint das einer barfüßigen Verehrerin zu sein, deren rechte Hand auf Kinnhöhe erhoben und in einer Geste des Grußes oder Gebets geöffnet ist. Die linke Hand hält eine halbkugelförmige Schale, die fast auf der Höhe der linken Hand steht. Diese Schale ist schräg zum Inneren der Figur gerichtet, als ob sie versuchen würde, die Flüssigkeit, die sie enthält, als Zeichen der Opfergabe auszugießen. Deshalb denkt man an ein Trankopfer zu Ehren der verehrten Gottheit. Die Darbietende trägt eine eigentümliche kegelförmige Kopfbedeckung, die ursprünglich eine ausgeprägtere Krempe gehabt zu haben scheint; dieses Detail lässt sich an einer wahrscheinlichen Unterbrechung erkennen, die vor allem im hinteren Bereich zu erkennen ist.

Die Statuette ist sehr speziell und fast einzigartig. Sie trägt ein langes Gewand, das ihr fast bis zu den Füßen reicht, und ähnelt anderen weiblichen Figuren, die auf Sardinien gefunden wurden. Obwohl es schwierig ist, eine bestimmte Interpretation zuzuordnen, wird sie heute als die Darstellung einer Priesterin identifiziert. Das Modell scheint das einer barfüßigen Verehrerin zu sein, deren rechte Hand auf Kinnhöhe erhoben und in einer Geste des Grußes oder Gebets geöffnet ist. Die linke Hand hält eine halbkugelförmige Schale, die fast auf der Höhe der linken Hand steht. Diese Schale ist schräg zum Inneren der Figur gerichtet, als ob sie versuchen würde, die Flüssigkeit, die sie enthält, als Zeichen der Opfergabe auszugießen. Deshalb denkt man an ein Trankopfer zu Ehren der verehrten Gottheit. Die Darbietende trägt eine eigentümliche kegelförmige Kopfbedeckung, die ursprünglich eine ausgeprägtere Krempe gehabt zu haben scheint; dieses Detail lässt sich an einer wahrscheinlichen Unterbrechung erkennen, die vor allem im hinteren Bereich zu erkennen ist.
Zweifellos originell, wenn auch nicht einzigartig, ist die auffällige und voluminöse Halskrause, die den Hals bis zum Kinn umschließt und wahrscheinlich aus Leder oder Stoff gefertigt ist. Dieses besondere Kleidungsstück scheint die Figur fast starr und aufgespießt zu machen, aber es scheint durch seine Pracht einem hohen Vertreter der Priesterklasse oder einer Frau der herrschenden Klasse mehr als würdig zu sein. Die getragene Tunika erscheint dagegen einfach; der Künstler, der diese Statuette angefertigt hat, widmet der Darstellung des Mantels sogar mehr Sorgfalt. Dieser fällt von den Schultern bis zum unteren Ende des Gewandes und verdeckt die Arme, lässt aber die Unterarme sichtbar.
Der Mantel scheint in der oberen Dekoration kostbar zu sein, die mit einem Stachelband im Schultergürtel verziert ist. Was nicht zuletzt auffällt, ist der unverhältnismäßig große Kopf, der mit seinen kantigen Konturen die Gesichtszüge fast zu deformieren scheint. Dies zeigt sich besonders deutlich an den Wangenknochen und an der Betonung der Augenbrauen und der Nase. Im Nacken hingegen ist das Fischgrätenmuster des Haares leicht erkennbar. Die Augen sind stark akzentuiert, während die Mundlinie und die Ohren nur sanft betont sind. Der Stil des Gesichts ähnelt anderen anthropomorphen Bronzen der nuragischen Zivilisation, bei denen der expressionistische Verformungsgeschmack bestimmter Figuren offensichtlich ist.
Zweifellos originell, wenn auch nicht einzigartig, ist die auffällige und voluminöse Halskrause, die den Hals bis zum Kinn umschließt und wahrscheinlich aus Leder oder Stoff gefertigt ist. Dieses besondere Kleidungsstück scheint die Figur fast starr und aufgespießt zu machen, aber es scheint durch seine Pracht einem hohen Vertreter der Priesterklasse oder einer Frau der herrschenden Klasse mehr als würdig zu sein. Die getragene Tunika erscheint dagegen einfach; der Künstler, der diese Statuette angefertigt hat, widmet der Darstellung des Mantels sogar mehr Sorgfalt. Dieser fällt von den Schultern bis zum unteren Ende des Gewandes und verdeckt die Arme, lässt aber die Unterarme sichtbar.
Der Mantel scheint in der oberen Dekoration kostbar zu sein, die mit einem Stachelband im Schultergürtel verziert ist. Was nicht zuletzt auffällt, ist der unverhältnismäßig große Kopf, der mit seinen kantigen Konturen die Gesichtszüge fast zu deformieren scheint. Dies zeigt sich besonders deutlich an den Wangenknochen und an der Betonung der Augenbrauen und der Nase. Im Nacken hingegen ist das Fischgrätenmuster des Haares leicht erkennbar. Die Augen sind stark akzentuiert, während die Mundlinie und die Ohren nur sanft betont sind. Der Stil des Gesichts ähnelt anderen anthropomorphen Bronzen der nuragischen Zivilisation, bei denen der expressionistische Verformungsgeschmack bestimmter Figuren offensichtlich ist.
Zweifellos originell, wenn auch nicht einzigartig, ist die auffällige und voluminöse Halskrause, die den Hals bis zum Kinn umschließt und wahrscheinlich aus Leder oder Stoff gefertigt ist. Dieses besondere Kleidungsstück scheint die Figur fast starr und aufgespießt zu machen, aber es scheint durch seine Pracht einem hohen Vertreter der Priesterklasse oder einer Frau der herrschenden Klasse mehr als würdig zu sein. Die getragene Tunika erscheint dagegen einfach; der Künstler, der diese Statuette angefertigt hat, widmet der Darstellung des Mantels sogar mehr Sorgfalt. Dieser fällt von den Schultern bis zum unteren Ende des Gewandes und verdeckt die Arme, lässt aber die Unterarme sichtbar.
Der Mantel scheint in der oberen Dekoration kostbar zu sein, die mit einem Stachelband im Schultergürtel verziert ist. Was nicht zuletzt auffällt, ist der unverhältnismäßig große Kopf, der mit seinen kantigen Konturen die Gesichtszüge fast zu deformieren scheint. Dies zeigt sich besonders deutlich an den Wangenknochen und an der Betonung der Augenbrauen und der Nase. Im Nacken hingegen ist das Fischgrätenmuster des Haares leicht erkennbar. Die Augen sind stark akzentuiert, während die Mundlinie und die Ohren nur sanft betont sind. Der Stil des Gesichts ähnelt anderen anthropomorphen Bronzen der nuragischen Zivilisation, bei denen der expressionistische Verformungsgeschmack bestimmter Figuren offensichtlich ist.
